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Bundeskonferenz 2018

(c) Helmut Ulbrand

Beschlussbuch AfA Bundeskonferenz 2018

Fotolink

Unter diesem Link finden sich die Fotos zur AfA-Bundeskonferenz: Link

Neu gewählter AfA-Bundesvorstand

Auf der Bundeskonferenz 27.-29. April 2018 wurde ein neuer AfA-Bundesvorstand gewählt:

Vorsitzender:

Klaus Barthel

StellvertreterInnen:

Annegret Hansen

Kornelia Keune

Wolfgang Lorenz

Udo Lutz

Uwe Schmidt

BeisitzerInnen

Denise Anton

Almut Auerbach

Rainer Bicknase

Ronja Endres

Michael Jung

Bettina Kiene

Renate Kleinfeld

Bettina Oestermann

Ulrich Piechota

Luitpold Rampeltshammer

Irena Rudolph-Kokot

Klaus Schüller

Olaf Schüssler

Gunter Wachholz

Lars Wendland

Protokoll

Bericht im Vorwärts

Hier der Link zu einem Bericht im Vorwärts: Link

Präsentationen aus den Workshops

Solidaritätsadresse real,-

Solidaritätsadresse mit den Beschäftigten der Metro-Tochter real,-

Der AfA-Bundeskongress stellt fest, das der Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei real,- einen neuen Tiefpunkt erreicht hat.

Der real Aufsichtsrat hat gegen die Stimmen der Arbeitnehmervertreter beschlossen, die real-SB Warenhaus GmbH abzuspalten und die Beschäftigten in die Metro-Services GmbH zu überführen.

Die real,- ist in den letzten Jahren mehrfach umgebaut worden, immer wieder legte die Unternehmensleitung neue Konzepte vor, die sich immer wieder als untauglich erwiesen haben.

Mit der nun beschlossenen Abspaltung setzt sich eine lange Geschichte der angeblichen Rettung auf dem Rücken der Beschäftigten grausam fort.

Mehrfach haben die Beschäftigten gemeinsam mit ihrer Gewerkschaft ver.di ihre Unterstützung geleistet und sogar mit einem Sanierungstarifvertrag finanzielle Beiträge geliefert.

Weil die Unternehmenspläne untauglich waren und sind, soll nun eine neue unrühmliche Phase eingeleitet werden. Tarifflucht und weitere Absenkung der bereits schon niedrigen Löhne soll es nun bringen.

Und gleichzeitig kassieren die Manager Boni-Zahlungen.

Aktuell gilt bei der Metro-Service ein zwischen dem konzerneigenen Arbeitgeberverband AHD und dem höchst umstrittenen Verein DHV, ehemals „Deutschen Handlungsgehilfen-Verband“, vereinbarter „Tarifvertrag“ bei dem die Löhne und Gehälter bereits heute über 24 Prozent unterhalb des ver.di-Flächentarifvertrages für den Einzelhandel liegen.

Und sollte das BAG am 26. Juni feststellen, dass der DHV gar nicht tariffähig ist, gilt für die Beschäftigten der metro-Services GmbH überhaupt kein Tarifvertrag mehr!

Die Beschäftigten haben dieses böse Spiel auf ihre Kosten durchschaut und organisieren sich noch stärker als bisher in der Gewerkschaft ver.di.

Der DHV hat zwischenzeitlich, vielleicht auch wegen dem steigenden Druck der Beschäftigten, die Kündigung des Tarifvertrags mit Metro Service angekündigt. Da die Kündigung aber erst zum 31.3.2019 wirksam werden kann, sind die Gefahren für die Beschäftigten erstmal nicht gebannt.

Der Arbeitgeber muss nun dazu gebracht werden, schnell einen neuen, guten Tarifvertrag abzuschließen.

Der AfA Bundeskongress spricht seine Solidarität mit den Beschäftigten der real,- aus. Wir stehen an Eurer Seite und sichern Euch unsere Unterstützung im Kampf gegen Tariffluch für für einen ordentlichen Tariflohn auf der Basis der Flächentarifverträge zu.

Die Tarifbindung an die Flächentarifverträge muss für real,- und bei der metro Services durchgesetzt werden.

Solidaritätsadresse T-Mobile US

Solidaritätsadresse mit den Beschäftigten der T-Mobile US und ihrer Forderung nach Neutralität

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD unterstützt die Beschäftigten der T-Mobile US in ihrer Forderung, das Unternehmen möge sich den Organisierungsbemühungen der Beschäftigten gegenüber NEUTRAL verhalten.

Mit großer Sorge beobachtet die AfA, dass T-Mobile US die Versuche von Beschäftigten unterdrückt, sich gewerkschaftlich zu organisieren, indem durch Diskriminierungen und Benachteiligungen Druck auf Beschäftigte ausgeübt wird, die sich gewerkschaftlich engagieren, und indem eine Atmosphäre der Angst am Arbeitsplatz geschaffen sowie eine gelbe Gewerkschaft namens T-Voice eingerichtet wurde.

Dadurch verletzt T-Mobile US die ILO Kernarbeitsnormen Nr. 87 und 98, die die Vereinigungsfreiheit sowie das Recht auf Kollektivverhandlungen festschreiben. Auch verletzt das Unternehmen den Global Compact der Vereinten Nationen, von dem sein Mutterunternehmen, die Deutsche Telekom AG, Gründungsmitglied ist. Dieser schreibt fest: „Unternehmen sollen die Vereinigungsfreiheit und die wirksame Anerkennung des Rechts auf Kollektivverhandlungen wahren.“ Damit steht T-Mobile US in scharfem Widerspruch zur Tradition des sozialen Dialogs seines Mutterunternehmens.

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD wendet sich gegen jegliche Angriffe auf die Vereinigungsfreiheit von Beschäftigten und fordert den CEO von T-Mobile US, John Legere, auf, das Recht der Beschäftigten auf gewerkschaftliche Organisierung zu respektieren und sich den Organisierungsbemühungen gegenüber neutral zu verhalten und ein NEUTRALITÄTSABKOMMEN mit der zuständigen Gewerkschaft Communications Workers of America (CWA), abzuschließen – so, wie auch viele andere US-amerikanische Unternehmen mit Gewerkschaften Neutralitätsabkommen abgeschlossen haben. Die Beschäftigten müssen die Möglichkeit haben, selbst und frei von Einflussnahme zu entscheiden, ob sie eine Gewerkschaft wollen!

Insbesondere erwartet die AfA vom Management des Mutterkonzerns Deutsche Telekom AG, nicht weiter die Augen vor der Gewerkschaftsunterdrückung bei der T-Mobile US zu verschließen und von den Verantwortlichen der T-Mobile US die Einhaltung des Rechts auf Vereinigungsfreiheit einzufordern sowie sie aufzufordern, den Weg des sozialen Dialogs einzuschlagen, den der deutsche Mutterkonzern verfolgt.

Und auch die Bundesregierung ist als größte Anteilseignerin der Deutschen Telekom AG aufgefordert, nicht nur regelmäßig auf die Verantwortung multinationaler Unternehmen entlang ihrer Wertschöpfungsketten hinzuweisen, sondern dies von der Deutschen Telekom auch in der Praxis einzufordern.

Solidaritätsadresse mit Lula da Silva

Pressemitteilung Ankündigung

PM: Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) mit Andrea Nahles, Hubertus Heil, Lars Klingbeil und Natascha Kohnen

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) lädt von
Freitag, 27. April 2018, bis Sonntag, 29. April 2018, zur Bundeskonferenz unter dem Titel
„Der Mensch im Mittelpunkt: Leben - Arbeit – Zukunft“ in Nürnberg ein.

Nach der Eröffnung und Grußworten aus den Gewerkschaften hält die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles am Freitag, 27. April 2018, um 17:00 Uhr eine Rede.

Am Samstag spricht die stellvertretende SPD-Vorsitzende und Spitzenkandidatin der BayernSPD Natascha Kohnen ein Grußwort. Außerdem diskutieren Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil mit den Delegierten.

Die AfA-Bundeskonferenz findet statt

von Freitag, 27. April 2018, 13:30 Uhr,

bis Sonntag, 29. April 2018, 14:00 Uhr,

in der Meistersingerhalle Nürnberg, Kleiner Saal,

Münchener Straße 19, 90478 Nürnberg

Weitere Informationen zum Ablauf der Veranstaltung und das Antragsbuch finden Sie online unter https://afa.spd.de/termine/bundeskonferenz-2018/ .

Bitte melden Sie sich per Mail an pressestelle(at)spd.de an.

Für die Akkreditierung vor Ort ist die Vorlage eines gültigen Presseausweises und des Personalausweises notwendig. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Antragsbuch

Informationen zur Konferenz

Referat Arbeitsgemeinschaften

SPD-Parteivorstand

Willy-Brandt-Haus

Wilhelmstraße 141

10963 Berlin

Tel: 030-25991-403

Fax: 030-25991-404

E-Mail: afa(at)spd.de

Homepage: https://afa.spd.de